Projektland: Deutschland
Projektort: Bonn
Architekt: Stefan Lippert Architekten
Tragwerksplaner: R&P Ruffert
Ausführendes Unternehmen: Fritz Meyer
Der UN-Campus liegt zwischen dem ehemaligen Abgeordneten-Hochhaus der Bonner Republik („Langer Eugen“) und dem World Conference Center Bonn (WCCB). Der Erweiterungsneubau mit 17 Etagen und drei Untergeschossen ist für 330 Mitarbeiter konzipiert. Mit einer für ein Hochhaus sehr geringen Grundfläche von nur 680 m2 hielten die Planer die Eingriffe in Natur und Umgebung so gering wie möglich.
Die Vereinten Nationen legen ihren Fokus sehr stark auf Nachhaltigkeit. Das Gebäude ist in Passivhausbauweise konzipiert und die Nutzung natürlicher Energiequellen zeigt sich auch in der Integration gleich vier herausragender Wintergärten in verschiedene Gebäude-Ebenen. Trotz der geringen Grundfläche sind 12.000 m2 nachhaltig optimierter Nutzfläche entstanden.
Die Regelgeschossdecken bestehen aus weitgespannten Stahlbetonflachdecken, die zwischen einem aussteifenden, dezentralen Kern und im Randbereich angeordneten Stahlbetonstützen spannen. Mit zwei sichtbaren Stützen in der Mitte ist der Hauptlastabtrag für das 68 m hohe Gebäude sichergestellt.
Um filigran bauen zu können, durfte die Eigenlast der Decken jedoch nicht zu hoch sein. Daher kamen die gewichtsoptimierenden Hohlkörperdeckensysteme von Cobiax zum Einsatz. Damit die erforderliche Haustechnik zur Klimatisierung und Versorgung nicht die Höhe und Flexibilität der Raumnutzung im Nachgang beeinträchtigte, wurden sämtliche Leitungen in die Cobiax Decken – einschließlich Elekroleerrohren, Sprinklerleitungen und einer zusätzlichen Betonkernaktivierung – integriert.
Insgesamt konnte bei diesem Gebäude der Betonbedarf durch die Anwendung der Cobiax-Technologie um ca. 240 m3 Frischbeton reduziert werden; der Campus erhielt so die höchste BNB-Bewertung Gold.
Dadurch sank auch der CO2-Ausstoß um etwa 50 Tonnen gegenüber konventioneller Massivbeton-Bauweise; ein Aspekt, der sicherlich zum Bekenntnis der Vereinten Nationen zu dieser modernen Bauweise beigetragen hat.
Bild: © Stefan Lippert Architekten
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